Stadt Radeburg als Teil der Entwicklungsregion "Dresdner Heidebogen"

Die Stadt Radeburg gehört zur Entwicklungsregion "Dresdner Heidebogen". Im Rahmen der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit werden hier Vorhaben privater, gewerblicher oder gemeinnütziger Träger oder auch der Stadt selbst entwickelt und durch Fördergelder unterstützt. Ausgereicht werden Gelder der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen. Im zweiten Halbjahr 2014 werden durch die Region selbst die Förderbedingungen für den Zeitraum bis 2020 erarbeitet. Einen aktuellen Überblick sowie alle wichtigen Termine finden Sie hier.

Ihre Projektideen sind gefragt!

Nutzen Sie die Chance und gestalten Sie Ihre Orte mit. Sie haben eine Anregung oder einen Vorschlag, wie man das Leben in den Bereichen Privat, Soziales und Beruf in Ihrer Region noch verbessern kann? Haben Sie bereits ein konkretes Vorhaben oder einen Plan, den Sie gern in der neuen Förderperiode umsetzen wollen? Hier können Sie Ihr Projekt anmelden.

Geförderte Projekte

Mit Bewilligungsbescheid vom 11.11.2016 wurde das Vorhaben „Abbruch alte Kaufhalle mit Garagen und Nebengelassen in 01471 Radeburg, OT Großdittmannsdorf, Hauptstraße 37 a“ gefördert.

Die Förderung erfolgte nach Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.  

Zweck der Abbruchmaßnahme war der Rückbau der ehemaligen Kaufhalle, der Doppelgarage mit Zaunanlage, der Platzbefestigungen sowie die Herrichtung des Geländes mit Medienrückbau der Gebäudeversorgung. Die Kaufhalle mit Anlieferung und die Doppelgarage mit den angrenzenden Zaunanlagen wurden vollständig abgebrochen und die Fundamente ausgebaut. Eine Entsorgung der Abbruchmaterialien erfolgte nach Deponieverordnung und LAGA. Es wurde eine Auffüllung und Verdichtung der Baugrube mit bauseitigem und geliefertem Kies durchgeführt. Oberboden wurde unter Berücksichtigung des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses am Standort der ehemaligen Kaufhalle nicht angedeckt. Zuleitungen des Gebäudes wurden getrennt und nach Vorgaben der Versorger zurückgebaut.

Für eine spätere Nutzung der Medienanschlüsse wurde die Elektro- und Telekom- Zuleitung der ehemaligen Kaufhalle oberirdisch aufgehängt, abgeklemmt und durch den Versorger gesichert. Die Abbruchmaßnahme wurde am 09.01.2017 begonnen und kürzer als vertraglich vereinbart am 09.02.2017 beendet. Am 09.02.2017 erfolgte die Schlussabnahme ohne Mängel oder Restleistungen. Das Gelände wird im nächsten Schritt mit einem neuen Feuerwehrgerätehaus für die Ortsfeuerwehr Großdittmannsdorf bebaut.

 

Mit Bewilligungsbescheid vom 30.05.2018 wurde das Vorhaben „Konzepte zur Neuausrichtung des Stadtmuseums Radeburg“ gefördert.

Die Förderung erfolgte nach Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.  

Zweck des Vorhabens:  Die Stadt Radeburg hat das Gebäude Heinrich-Zille-Straße 9 saniert, in dem sich das städtische Museum befindet. Nicht betroffen von den Umbau- und Erneuerungsmaßnahmen ist die Ausstellung. Die Ausstellung umfasst die Schwerpunkte Besiedlungs- und Stadtgeschichte sowie Kulturgeschichte mit ausgewählten historischen Möbeln sowie den weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten, in Radeburg geborenen Grafiker, Maler und Fotografen Heinrich Zille.

Die Gesamt-Ausstellung bedarf einer Überarbeitung und Neukonzeption. Aus diesem Grund möchte die Stadt Radeburg das neu sanierte Museumsgebäude zu einem kulturellen Zentrum des Ortes für kulturelle Bildung und Vermittlung und zu einem Kommunikationsort für alle geschichts- und kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Dazu gehören neben einer besucherfreundlichen Empfangssituation auch die Überarbeitung der bisherigen Dauerausstellung und die Schaffung eines multifunktionalen Raums für Kulturvermittlung und Museumspädagogik sowie Vorträge und weitere Kulturangebote. Das kultur- und stadtgeschichtlich angelegte Konzept soll sowohl Kulturtouristen als auch Kunstfreunde gleichermaßen ansprechen. Die neue Ausstellung soll für Kinder und Jugendliche – vor allem auch für Kitas und Schulen - attraktiv sein. Das Museum soll ein unverzichtbarer außerschulischer Lernort werden.

 

Mit Bewilligungsbescheid vom 18.07.2018 wurde das Vorhaben "Abbruch des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses mit Folgenutzung in Großdittmannsdorf" gefördert. 

Die Förderung erfolgte nach Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung von LEADER-Entwicklungsstrategien (RL LEADER/2014) vom 15.12.2014.  

Zweck des Vorhabens: Das alte Feuerwehrgerätehaus wird bis zur Inbetriebnahme des neuen Gerätehauses noch genutzt, muss aber dann zur weiteren Gestaltung der Außen- und Freiflächen abgebrochen werden. Eine Um- oder Wiedernutzung ist nicht geplant und nicht möglich. Die Gesamtmaßnahme Neubau eines Feuerwehr-Gerätehauses im Ortsteil Großdittmannsdorf ist lt. Brandschutzbedarfsplan vorgesehen. Der Brandschutzbedarfsplan wurde am 24. Oktober 2013 im Stadtrat Radeburg beschlossen (Beschluss Nr. 06 - 46./5.). Langfristig trägt die Gesamtmaßnahme bestehend aus Neubau eines Gerätehauses und Abbruch der alten Gebäude sowie Freiflächengestaltung zur Stärkung der Ortsmitte des Ortsteiles Großdittmannsdorf bei. 

 

Flurbereinigungsverfahren Berbisdorf

Das Landratsamt Meißen, Sachgebiet Flurneuordnung, beabsichtigt, in den Gemarkungen Bärnsdorf, Berbisdorf, Großdittmannsdorf, Radeburg und Moritzburg ein Flurbereinigungsverfahren nach den §§ 1, 4 und 37 Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) durchzuführen.  

Hauptziele der Flurbereinigung sind der Schutz der Ortslage Berbisdorf vor Hochwasser, eine flächendeckende Neuordnung der Eigentumsverhältnisse und die Sicherung der Erschließung der Flurstücke im Flurbereinigungsgebiet.  

Für das Gelingen des Flurbereinigungsverfahrens ist die Mitwirkung aller Eigentümer notwendig.    

Um das geplante Flurbereinigungsgebiet sinnvoll abzugrenzen, wird es voraussichtlich Teile der Gemarkungen Bärnsdorf, Berbisdorf, Großdittmannsdorf, Radeburg und Moritzburg umfassen.  

Die voraussichtlich beteiligten Grundstückseigentümer, Erbbauberechtigten und Nutzungsberechtigten wurden Anfang September 2017 zu einer Aufklärungsveranstaltung eingeladen.

In dieser Versammlung wurden die Anwesenden eingehend über das geplante Verfahren einschließlich der voraussichtlich entstehenden Kosten, sowie über die bestehenden Fördermöglichkeiten aufgeklärt (§ 5 Abs. 1 FlurbG).

Weitere Informationen zum Vortrag des Landratsamtes Meißen erhalten Sie hier.

Rathaus

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01471 Radeburg
Tel. 035208 961-0
Fax 035208 961-25

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