Zensus 2022 - meine Stadt zählt! Ab 15. Mai ist es soweit

Die Befragungen im Rahmen des Zensus 2022 beginnen. Der Zensus liefert verlässliche Bevölkerungszahlen für die Gemeinden, die Bundesländer und für Deutschland insgesamt. Neben ergänzenden Daten zur Demografie, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Staatsbürgerschaft werden auch allgemeine Angaben zur Wohn- und Wohnraumsituation in Deutschland erfasst. Solche Informationen sind ausgesprochen wichtig, da sie helfen, Entscheidungen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu treffen.

Die Erhebungsstelle in Radebeul ist für die Befragungen folgender Gemeinden zuständig: Radebeul, Coswig, Weinböhla, Moritzburg, Radeburg und Ebersbach. Die Erhebungsstelle ist räumlich, technisch, organisatorisch und personell von der Stadtverwaltung getrennt. Somit wird von Beginn des Erhebungsprozesses die Vertraulichkeit der Daten gewährleistet. 10 Prozent der Haushalte wurden im Stichprobenverfahren gezogen und werden ab 15. Mai 2022 von ehrenamtlichen Erhebungs­beauftragten (Interviewer/innen) befragt. Es besteht für alle an dieser Anschrift lebenden Personen eine gesetzliche Auskunftspflicht nach § 23 Zensusgesetz 2022.

Die Erhebungsbeauftragten wurden umfassend geschult und auf die Wahrung des Datenschutzgeheimnisses verpflichtet. Sie kündigen sich zunächst über einen Flyer an, welcher Informationen zum Zensus 2022 und einen Terminvorschlag für die bevorstehende Befragung enthält. Um den Termin zu ändern, können Sie den für Sie zuständigen Erhebungsbeauftragten telefonisch kontaktieren. Zum vereinbarten Termin weist sich der Erhebungsbeauftragte mit einem von der Stadt Radebeul ausgestellten Ausweis in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis aus und führt dann die Befragung durch. In der persönlichen Befragung stellt der Erhebungsbeauftragte allgemeine Fragen zur Person und zum Haushalt. Weitere Fragen sollen anschließend in einem Online-Fragebogen beantwortet werden. Es existieren weitere Wege, auf denen die Personen ihrer Auskunftspflicht nachkommen können, zum Beispiel über einen dafür bereitgestellten PC in der Erhebungsstelle. Die Möglichkeit, den Fragebogen per E-Mail, Telefon oder Telefax zu übermitteln, ist aus daten­schutzrechtlichen Gründen nicht gegeben.

Für die Befragungen in Radeburg werden noch ehrenamtliche Interviewer/innen gesucht. Die Aufwands­entschädigung beträgt circa 450,00 € (zuzüglich der Fahrtkosten) für die Befragung von 30 bis 40 Haushalten. Bewerbungen unter www.radebeul.de/anmeldungzensus.html.

Sollten Sie Fragen oder Anliegen zum Zensus 2022 haben, können Sie sich gern mit den Mitarbeiterinnen der Erhebungsstelle Radebeul in Verbindung setzen.

Besucheranschrift:                                                       
Pestalozzistraße 5, 01445 Radebeul
Telefon:  0351/65276304 oder 03578/33442022
E-Mail: zensus.radebeul@statistik.sachsen.de                                                                                   

Sprechzeiten:
Montag 9:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 9:00 bis 12:00 Uhr
Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr

Stefanie Reime
Leiterin Erhebungsstelle Zensus

 

Kostenfreier Fördermittel- und Finanzierungsprechtag in der Wirtschaftsförderung Region Meißen (WRM) GmbH

Die Sächsische AufbauBank (SAB) bietet am 2. Juni 2022 im Landkreis Meißen eine individuelle Beratung zu den Förderprogrammen des Freistaates Sachsen an. Der Beratungstag findet in den Räumen der WRM GmbH, 01662 Meißen, Neugasse 39/40 von 9:00 bis 16:00 Uhr statt.

Eine Anmeldung für Existenzgründer und Unternehmen ist telefonisch oder per E-Mail bei der WRM GmbH möglich.

Bitte senden Sie uns zur Vorbereitung auf Ihr Gespräch die ausgefüllte Vorabinformation an post(at)wrm-gmbh.de zu.

Kontaktdaten & Information:

Mail: post(at)wrm-gmbh.de
Telefon: 03521/ 47608-0
Anmeldefrist: 31. Mai 2022
Termin: 2. Juni 2022
Vorabinformation:  www.wirtschaftsregion-meissen.de/aktuelles/veranstaltungen.html

 

Sächsische Ehrenamtskarte

Ehrenamtliches Engagement ist eine wichtige Säule unseres Zusammenlebens. Rund ein Drittel aller Bürgerinnen und Bürger setzt sich auf ganz unterschiedliche Weise in verschiedenen Bereichen freiwillig für das Gemeinwohl ein. So werden in Stadt und Land regionale Besonderheiten bewahrt, neue Angebote für Jung und Alt entwickelt, Menschen in Notsituationen betreut, Natur und Umwelt geschützt.

Seit vielen Jahren ist die Sächsische Ehrenamtskarte ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Würdigung des Engagements der Bürger. Sie gilt landesweit und ermöglicht es den Inhabern, verschiedene Angebote der Kooperationspartner in Anspruch zu nehmen. Damit genießen alle engagierten Bürgerinnen und Bürger in ganz Sachsen die gleichen Vorteile.

Die 5. Auflage der Sächsischen Ehrenamtskarte erscheint in einem neuen Layout, sie ist bis zum 31.12.2024 gültig und kann bei der Stadt Radeburg ab sofort beantragt werden. Für den Erhalt gelten folgende Mindestvoraussetzungen: ein Alter von 14 Jahren, ein bisheriges Engagemnt von zwei Jahren, eine ehrenamtliche Tätigkeit von durchschnittlich drei Stunden pro Woche sowie ein Wohnsitz im Freistaat Sachsen. Sie finden hier den Antrag sowie weitere Informationen www.ehrenamt.sachsen.de/ehrenamtskarte.html.

 

Zensus 2022

Wir benötigen Ihre Unterstützung in Radeburg – werden Sie Interviewer/-in beim Zensus 2022.

2022 findet in Deutschland erneut der Zensus (Volkszählung) statt. Für die Befragungen von circa 50 Haushalten suchen wir aktuell Interviewerinnen und Interviewer.

Ihre Tätigkeit beginnt nach einer Schulung zum Stichtag 15. Mai 2022. Sie sind zeitlich flexibel und erhalten für diese ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung (ca. 450 Euro, zzgl. Fahrtkosten).

Sind Sie interessiert oder haben Fragen, dann wenden Sie sich bitte an die Erhebungsstelle Radebeul per Mail: zensus.radebeul(at)statistik.sachsen.de oder unter 0351/65276304. Anmeldung auch unter https://www.radebeul.de/anmeldungzensus.html möglich.

Frau Reime, Erhebungsstelle Zensus

 

Information zur Grundsteuerreform

1. Was ist die Grundsteuer und wofür wird sie gezahlt?

Mit der Grundsteuer wird der Grundbesitz, also Grundstücke und Gebäude einschließlich der Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, besteuert. Sie wird von den Eigentümerinnen und Eigentümern gezahlt, die sie über die Betriebskosten auf die Mieterinnen und Mieter umlegen können. Von der Grundsteuer sind also alle Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde direkt oder indirekt betroffen. Ihnen kommt sie wiederum zugute, denn die Kommunen verwenden die Grundsteuereinnahmen zur Erfüllung ihrer gesetzlichen und freiwilligen Aufgaben, zum Beispiel für den Bau und die Unterhaltung von Straßen oder Schulen oder das Betreiben von Bibliotheken.

2. Warum gab es eine Grundsteuerreform und ab wann wirkt sie?

Das Bundesverfassungsgericht hatte im April 2018 die bisherige Grundlage für die Grundsteuer – die Einheitswerte – für verfassungswidrig erklärt. Daraufhin musste der Gesetzgeber die Bewertung im Rahmen der Grundsteuerreform neu regeln, um den Gemeinden eine ihrer wichtigsten Einnahmequellen dauerhaft zu erhalten. Die Grundsteuer darf noch bis zum 31. Dezember 2024 auf Basis der Einheitswerte erhoben werden. Die auf dem bisherigen Recht basierenden Einheitswertbescheide, Grundsteuermessbescheide und Grundsteuerbescheide werden kraft Gesetzes zum 31. Dezember 2024 mit Wirkung für die Zukunft aufgehoben. Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer dann nur noch auf Basis neuer Bescheide erhoben.

3. Was passiert bei der Umsetzung der Grundsteuerreform?

Voraussetzung für den Erlass der neuen Bescheide ist eine neue Hauptfeststellung, die zum Stichtag 1. Januar 2022 durchgeführt wird. Dabei werden alle Grundstücke und Gebäude sowie alle Betriebe der Land- und Forstwirtschaft - in Sachsen sind das ca. 2,5 Mio. wirtschaftliche Einheiten - vom Finanzamt neu bewertet.

Dafür werden alle Eigentümerinnen und Eigentümer gebeten, ab Mitte 2022 eine Erklärung für ihren Grundbesitz abzugeben. Damit dies möglichst reibungslos gelingt, hat der Gesetzgeber eine elektronische Übermittlungspflicht für die Steuererklärungen vorgesehen. Die entsprechenden Programme dafür werden derzeit erarbeitet und künftig über ELSTER bereitgestellt. Sie werden die Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Erklärungsabgabe unterstützen. Auf Papier eingehende Erklärungen werden nicht zurückgewiesen, sondern gescannt und digitalisiert.

Bei der Steuererklärung werden künftig deutlich weniger Angaben benötigt. Von den Eigentümerinnen und Eigentümern sind die Lage und Bezeichnung des Flurstücks, die Grundstücksgröße, der Bodenrichtwert (im Internet abrufbar z. B. unter: www.boris.sachsen.de/bodenrichtwertrecherche-4034.html), die Gebäudeart (z. B. Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus, Eigentumswohnung, Geschäftsgrundstück etc.), die Wohnfläche oder Bruttogrundfläche und das Baujahr anzugeben. Viele weitere erforderliche Berechnungsfaktoren sind im Gesetz festgelegt. Die Eigentümerinnen und Eigentümer müssen den neuen Grundsteuerwert deshalb auch nicht selbst berechnen. Dies übernimmt das jeweilige Finanzamt.

Das bisherige dreistufige Verfahren und die Unterscheidung von Grundsteuer A für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und Grundsteuer B für das Grundvermögen werden auch künftig beibehalten:

1. Stufe Finanzamt: Feststellung des Grundsteuerwertes
2. Stufe Finanzamt: Festsetzung des Grundsteuermessbetrags ( Grundsteuerwert x Messzahl = Grundsteuermessbetrag)
3. Stufe Gemeinde: Festsetzung und Erhebung der Grundsteuer (Grundsteuermessbetrag x Hebesatz = Grundsteuer)

4. Was beinhaltet das sächsische Grundsteuermodell?

Der sächsische Landtag hat Anfang Februar 2021 das sächsische Grundsteuermodell verabschiedet. Dieses weicht vom Grundsteuergesetz des Bundes dahingehend ab, dass bei den Steuermesszahlen zwischen den Grundstücksarten differenziert wird.

Bei der Grundsteuer B gelten in Sachsen künftig folgende Steuermesszahlen:

   - 0,36 Promille für unbebaute Grundstücke und Wohngrundstücke
   - 0,72 Promille für Geschäftsgrundstücke, gemischt genutzte Grundstücke, das Teileigentum und die sonstigen bebauten Grundstücke

Für die Grundsteuer A verbleibt es bei der im Grundsteuergesetz geregelten Steuermesszahl von 0,55 Promille.

Ziel des sächsischen Modells ist es, eine deutliche Steigerung der Grundsteuer bei den Wohngrundstücken und demgegenüber eine starke Entlastung bei den Geschäftsgrundstücken zu vermeiden. Wohnen soll durch die Grundsteuerreform nicht stärker belastet werden. Im Ergebnis soll eine überproportionale Belastung einzelner Grundstücksarten vermieden werden. Die höhere Messzahl für Geschäftsgrundstücke bewirkt dabei nicht, dass sich die Grundsteuerbelastung für die sächsische Wirtschaft flächendeckend erhöht oder sogar verdoppelt. Das haben die im Rahmen des sächsischen Gesetzgebungsverfahrens durchgeführten Berechnungen gezeigt.

5. Und wie hoch ist die Grundsteuer ab 2025?

Belastbare Aussagen, wie sich die Höhe der ab 2025 zu zahlenden Grundsteuer in jedem Einzelfall ändern wird, sind derzeit nicht möglich. Hierzu müssen die Grundstücke zunächst neu bewertet werden. Grundlage dafür sind die Steuererklärungen, nach Aufforderung durch die Finanzverwaltung abzugeben sind. Die Eigentümerinnen und Eigentümer werden im 2. Quartal 2022 von den Finanzämtern Informationen zur Abgabe der Steuererklärung erhalten.

Trotz der Differenzierung der Steuermesszahlen in Sachsen wird sich die Grundsteuerzahlung einzelner Steuerpflichtiger verändern. Die angestrebte Aufkommensneutralität bezieht sich nur auf das gesamte Grundsteueraufkommen in Sachsen bzw. in der jeweiligen Kommune. Belastungsverschiebungen zwischen den einzelnen Steuerpflichtigen lassen sich aufgrund von Wertveränderungen bei den Grundstücken, die innerhalb der letzten 87 Jahre eingetreten sind, nicht vermeiden. D. h. es wird Grundstücke geben für die ab 2025 mehr Grundsteuer als bisher und Grundstücke, für die weniger Grundsteuer als bisher zu zahlen sein wird. Das ist die unausweichliche Folge der vom Bundesverfassungsgericht geforderten Neuregelung und lässt sich – angesichts der aktuellen Ungerechtigkeiten aufgrund der großen Bewertungsunterschiede durch das Abstellen auf veraltete Werte – nicht vermeiden.

6. Ansprechpartner

Für konkrete Fragen zur Grundsteuerreform verweisen wir auf den beigefügten Fragenkatalog zur Grundsteuerreform sowie an das Finanzamt Meißen:

Frau Rudolf: 03521-718 2237 - Hauptbewertungsstelle vom 01.06.22 bis 31.12.2023,
Frau Reck:   03521-7182434.

 

Ukraine-Hilfe

Die Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine und Flüchtlinge aus der Ukraine ist auch im Landkreis Meißen sehr hoch.
Der Landkreis Meißen koordiniert deshalb Hilfsangebote für Ukraine – Flüchtlinge. Im Ausländeramt wurden zentrale Anlaufpunkte geschaffen.

Wenn bereits Flüchtlinge aus der Ukraine von Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises aufgenommen wurden, sollte bitte das Ausländeramt über folgende Kontakte informiert werden:

Telefon: 03521 725-1717 oder per E-Mail: auslaenderamt(at)kreis-meissen.de

Dabei sollten bitte die Personendaten der Aufgenommenen sowie die Anschrift und Kontaktdaten der Aufnehmenden mitgeteilt werden.

Zudem wird darum gebeten, dass sich diese Flüchtlinge beim Einwohnermeldeamt der Stadt bzw. Gemeinde des Aufenthaltsortes anmelden. Notwendig ist dies, um eine Anschrift zur Verfügung zu haben, an welche auch Informationen zum Aufenthaltsrecht übermittelt werden können.

Unterstützungsangebote zur Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine können mitgeteilt werden an:

Telefon: 03521 725-9355 oder per E-Mail: auslaenderamt.unterbringung(at)kreis-meissen.de

Bitte unter Angabe folgender Informationen: Benennung eines Ansprechpartners, der Anschrift, der Anzahl der Unterbringungsplätze, Informationen zur Ausstattung, einer möglichen zeitlichen Begrenzung sowie ggf. entstehenden Kosten.

Auskünfte zu rechtlichen Fragestellungen und Einordnungen werden erteilt, sobald offizielle Informationen von Seiten des Sächsischen Innenministeriums bzw. der Landesdirektion Sachsen vorliegen.

Weitere Informationen auch zu Geld- und Sachspenden finden Sie hier: https://www.kreis-meissen.org/pressemitteilung_20220302_ukraine.htm.

Mit Angeboten von Sachspenden wenden Sie sich bitte an die Hilfsorganisationen DRK, Diakonie und Malteser. Deren Wissen und Erfahrungen ermöglichen eine strukturierte Annahme und Weitergabe der Spenden.

Medizinische Spendengüter wie z.B. Materialien zur Wundheilung können bei den Elblandkliniken Meißen abgegeben werden.

 

Zensus 2022: Einrichtung von 48 Erhebungsstellen in Sachsen

In Vorbereitung auf den Zensus 2022 wurde zum 01.01.2022 in Radebeul eine von 48 örtlichen Erhebungsstellen des Freistaates Sachsen eingerichtet.

Die Mitarbeiterinnen der örtlichen Erhebungsstelle werden das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen beim Zensus 2022 im Rahmen der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis und der Befragung an Anschriften mit Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften vor Ort unterstützen. Die Erhebungsstellen kümmern sich dabei eigenverantwortlich um die Anwerbung, Betreuung, Schulung und Koordination der Interviewerinnen und Interviewer, den sogenannten Erhebungsbeauftragten. Des Weiteren sind die örtlichen Erhebungsstellen auch Anlaufpunkt für Einwohnerinnen und Einwohner im Erhebungsbereich, um eventuelle Fragen zum Zensus 2022 zu klären.

Im Rahmen des Zensus wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Stichtag für den nächsten Zensus ist der 15. Mai 2022. In Deutschland ist der Zensus 2022 eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird.

Die erhobenen Daten werden strikt geheim gehalten. Durch das Rückspielverbot ist dabei sichergestellt, dass die erhobenen Angaben nicht für andere als statistische Zwecke verwendet werden. Alle Mitarbeiterinnen sowie die Interviewerinnen und Interviewer unterliegen dem Datengeheimnis und der statistischen Geheimhaltungspflicht.

Ab dem Zensusstichtag am 15. Mai 2022 werden Interviewerinnen und Interviewer in ganz Deutschland­­ unterwegs sein, um die Befragungen für den Zensus 2022 durchzuführen. Dafür werden in Radeburg viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gebraucht.

Voraussetzungen für die Tätigkeit als interviewende Person sind Volljährigkeit, Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit sowie zeitliche Flexibilität. Die Tätigkeit wird ehrenamtlich ausgeübt und dafür wird eine Aufwandsentschädigung (durchschnittlich 450 Euro, zuzüglich Fahrtkosten) gezahlt.

Möchten Sie als Interviewerin oder Interviewer beim Zensus 2022 in Sachsen die Erhebungsstellen unterstützen? Sind Sie interessiert oder haben Fragen, dann wenden Sie sich bitte an die Erhebungsstelle Radebeul per Mail: zensus(at)radebeul.de oder unter 0351/8311982. Sie können sich auch direkt über https://www.radebeul.de/anmeldungzensus.html anmelden.

Weitere Informationen zum Zensus 2022 finden Sie auf der Webseite www.zensus2022.de.

 

Information zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Freistaat Sachsen

Die Allgemeinverfügungen der Landesdirektion Sachsen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Sachsen, letzter Stand vom 17.12.2021  / 19.01.2022 (https://www.lds.sachsen.de/bekanntmachung/?ID=18602&art_param=810), gelten weiterhin.

Die gesamte Gemarkung Radeburg liegt in der „Sperrzone 2“ (gefährdetes Gebiet), Teilbereiche zusätzlich auch im „Kerngebiet“.

Die kartografische Darstellung des o. g. Gebietes ist als interaktive Karte unter https://geoviewer.sachsen.de/?map=b81ca2ad-6b0e-44e7-be94-11b3958b84cc einsehbar.

Für das Kerngebiet und gefährdete Gebiet wurden der Allgemeinheit Maßnahmen bekannt gegeben und verfügt, u.a. folgendes:

- Das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft im Kerngebiet im Rahmen von Freizeitaktivitäten, wie Wandern oder Pilze sammeln, ist untersagt.
- Die Nutzung der im Kerngebiet gelegenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen ist untersagt. Auf Antrag können vom Landkreis Meißen Ausnahmen zugelassen werden.
- Die Errichtung einer wildschweinsicheren Umzäunung des Kerngebietes und Einrichtung von Absperrungen im gefährdeten Gebiet sind zu dulden.
- Es herrscht Leinenzwang für Hunde im Kerngebiet und gefährdeten Gebiet.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt:https://www.sms.sachsen.de/afrikanische-schweinepest-asp.html

Die Zuständigkeit zur Umsetzung und Kontrolle der Allgemeinverfügung im Landkreis Meißen liegt beim Landratsamt Meißen (Sachgebiet Veterinäramt / Tierseuchenbekämpfung und Tiergesundheit, Tel.: 03521-7253521, Mail: lueva(at)kreis-meissen.de, https://www.kreis-meissen.org/2018.html). Auch bei besonderen Fragestellungen wie z.B. Nutzungsbeschränkungen von Flächen oder den Wildzaun-Bau kann das Landratsamt Meißen Auskunft geben.

 

Sedimentberäumung Talsperre Radeburg I

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal (LTV), ist gemäß den Regelungen des Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG) für den Betrieb und die Unterhaltung der Talsperre Radeburg I verantwortlich. Im Rahmen der ihr übertragenen Zuständigkeit plant die LTV im Zeitraum von August 2021 bis Oktober 2022 Sedimente aus der Talsperre Radeburg I zur Entsorgung abzufahren. 

Von August bis Oktober 2021 sollen die bereits in Geotextilschläuchen lagernden, ca. 22.500 Tonnen Sedimente im Einlaufbereich der Talsperre, abtransportiert werden. Der Abtransport dieser Sedimente wird über eine bauzeitlich angelegte Baustraße zur S 177 hin erfolgen. Die LTV möchte mit dieser Mitteilung über die Baumaßnahme, insbesondere über die erforderlich werdenden Transporte informieren.

Die gewählte Trassenführung für die geplanten Baustraßen (siehe Abbildung) sind in erster Linie der Tonnagebegrenzung der Brücke über die Große Röder im Ortsteil Boden und der Brücke über den Verbindungskanal nordöstlich von Radeburg geschuldet. Beide Brücken sind die einzigen Möglichkeiten, von der Nordseite der Talsperre ins öffentliche Verkehrsnetz zu gelangen. Die zulässige Traglast dieser Brücken gestattet jedoch nur die Nutzung durch leere bzw. nicht beladene Lkw. Um den geplanten Abtransport der Sedimente vom Spülfeld zum Verbringungsort wirtschaftlich und ökologisch optimiert zu gestalten, bietet die vorgesehene Variante die Möglichkeit, große Transport-Lkw (max. 40 t) einzusetzen. Damit sind eine Reduzierung der erforderlichen Transportfahrten und damit auch des CO2 -Ausstoßes  möglich. Die gewählte Variante stellt außerdem die kürzeste Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz dar.

Der im Anschlussbereich an die S 177 gelegene Rastplatz für Radfahrer wird zu Beginn der Maßnahme ca. 100 m in Richtung Großdittmannsdorf dauerhaft verlegt. Der neue Standort kann während der gesamten Baumaßnahme und darüber hinaus von allen Radfahrern uneingeschränkt genutzt werden. Um im OT Boden eine gefahrlose Begegnung der Radfahrer und Transportfahrzeuge zu ermöglichen, wird für die Bauzeit ein temporärer Radweg auf den Ackerflächen neben der Straße errichtet. Er stellt den Anschluss vom OT Boden an den bestehenden Radweg (Brücke über die Röder) sicher.

Im Zeitraum von März bis Mai 2022 werden dann weitere 22.500 Tonnen Sedimente aus der Talsperre mittels Saugbaggerverfahren entnommen und anschließend zum Entwässern in Geotextilschläuchen im Einlaufbereich der Talsperre zwischengelagert. Der Abtransport dieser Sedimente soll im Zeitraum von August bis Oktober 2022 ebenfalls über die vorbenannte, bauzeitliche Baustraße erfolgen. Nach Beendigung dieser Transportarbeiten erfolgt der vollständige Rückbau der Baustraße und die Wiederherstellung des Urzustandes einschließlich des Anschlussbereiches an die S 177.

Der Abtransport der in Geotextilschläuchen gelagerten Sedimente wird im v. g. Zeitraum Werktags (Montag – Freitag) zwischen 6:30 Uhr und 17:00 Uhr erfolgen. Pro Tag werden ca. 20 -25 Transport-Lkw fahren.

Die LTV dankt allen Betroffen für ihr Verständnis.

Corona - Virus

Alle aktuellen Informationen hinsichtlich Maßnahmen u.a. bzgl. des Corona-Virus finden Sie hier.

 

Information der Wachstumsregion Dresden

Das Jobportal www.jobportal-wachstumsregion-dresden.de bündelt regionale Stellenangebote und bietet durch vielfältige Funktionalitäten einen großen Mehrwert für Nutzer und Interessierte. Unternehmen (ausgenommen Personalvermittlungs- und Zeitarbeitsfirmen) schicken einfach das ausgefüllte Kontaktformular (https://www.jobportal-wachstumsregion-dresden.de/kontakt) ab und bekommen umgehend individuelle Zugangsdaten. So können die Personaler ein eigenes Unternehmensprofil anlegen und vakante Stellen direkt ins Portal laden. Nicht nur Stellenangebote, sondern auch Ausbildungsplätze und Angebote für Schüler oder Studenten können damit effektiv präsentiert werden. Auch der Bewerber hat die Möglichkeit, sich im System kostenneutral zu registrieren, seine Bewerbungsunterlagen in einem passwortgeschützten Bereich zu hinterlegen und sich direkt über das Portal zu bewerben. Auf der Projektwebsite findet der Interessierte darüber hinaus regionale Bau- und Wohnplatzangebote, eine Gewerbeflächenbörse, Informationen zur Region und dem Kooperationsnetzwerk. Das Angebot auf der Website wird sehr gut angenommen. In den letzten drei Quartalen waren jeweils über 20.000 Zugriffe auf die Projektwebsite zu verzeichnen.  

Sucht ein Unternehmen nach qualifizierten und motivierten Fachkräften, möchte solche ausbilden oder Schüler frühzeitig über die Möglichkeiten in der Region informieren, dann bietet sich die Nutzung dieses Jobportals geradezu an.  

Die Wachstumsregion Dresden wird unterstützt, indem Rückkehrern, Hiergebliebenen oder Projektinteressierten berufliche Perspektiven in der Region aufgezeigt werden. Dafür stehen die vielfältigen Funktionalitäten des Portals und das Knowhow der Projektpartner zur Verfügung.  

In elektronischer Form können unter https://www.jobportal-wachstumsregion-dresden.de/unternehmen/informationen das Buchungsformular sowie ein Informationsfolder heruntergeladen werden. Auf Wunsch wird beides auch zugeschickt.        

Weitere Informationen zum Rückkehrer- und Fachkräfteprojekt „Ab in die Wachstumsregion Dresden!“ finden Sie unter: www.wachstumsregion-dresden.de  

Als Ansprechpartner steht gern das Team Wachstumsregion/Projektmanagement unter 03578/379104 sowie unter info(at)wachstumsregion-dresden.de zur Verfügung.

Arbeiten in Radeburg und Umgebung

Arbeiten In der Region Meissen, das Karriereportal für den Landkreis. Stellenmarkt zu aktuelle Angebote aus den Bereichen Arbeiten, Ausbildung & Praktikum.

Weitere Jobangebote in der Wachstumsregion Dresden. Filterbar nach Branche, Stellenart und Arbeitsort.

Rathaus

Heinrich-Zille-Str. 6
01471 Radeburg
Tel. 035208 961-0
Fax 035208 961-25

Sprechzeiten
Mo:geschlossen
Di:09.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
Mi:geschlossen
Do:09.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 15.30 Uhr
Fr:09.00 - 12.00 Uhr