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17.5.2012 : 16:40 : +0200

Zilleweihnacht in Radeburg - der Heinrich-Zille-Weihnachtsmarkt

Zille-Weihnachtsmarkt

Der Heinrich-Zille-Weihnachtsmarkt findet jedes Jahr am Wochenende des 2. Advents statt. In der Geburtsstadt des "Urberliners" Heinrich Zille wird des Malers mit einem Markt gedacht, der das Flair seiner Werke lebendig macht. Der Veranstalter (Gewerbeverein Radeburg e.V.) achtet sehr darauf, daß der Markt kein "verlängerter Wochenmarkt" ist. Naturlich sorgen Christstollen und Glühwein, Wildbratwurst und Pfefferkuchen für den obligatorischen weihnachtlichen Duft. Ansonsten gibt es hier nur im Sortiment, was man sonst in Radeburg nicht findet. Dafür sorgen Radeburgs Gewerbetreibende, viele Radeburger Vereine, die Schulen, die Kindereinrichtungen und die ev.-luth. Kirchgemeinde.

Die besondere Attraktion des Marktes sind "Zille-Figuren", die der Dresdner Künstler Alfred Werker den "Zille-Originalen" nachempfunden hat.

Der Heinrich-Zille-Weihnachtsmarkt wurde 2001 erstmals unter diesem Namen durch den - extra zu diesem Zweck gegründeten - Gewerbestammtisch ins Leben gerufen. Ziel war es, etwas "Radeburgtypisches" zu etablieren und den Weihnachtsmarkt, der bis dato nur ein "verlängerter Wochenmarkt" war, mit einem neuen Konzept auszustatten. Da der Gewerbestammtisch kein eingetragener Verein war, blieb die Stadtverwaltung der Veranstalter. Wichtigster Partner des Bündnisses aus Verwaltung und interessierten Gewerbetreibenden war der Kultur- und Heimatverein unter Leitung von Frau Dr. Marianne Risch-Stolz. Sie war es, die den Dresdner Künstler Alfred Werker dafür gewinnen konnte, die "Zillefiguren" für den Markt zu schaffen. Der Radeburger Kultur- und Heimatverein hat auch die Mittel für diese Figuren eingeworben, für die viele in Radeburg tätige Unternehmen, Selbständige, aber auch Privatpersonen gespendet haben.

Von Freitagabend bis Sonntagabend bescheren sich die Radeburger mit einem bunten Programm, das jedes Jahr durch Beiträge origineller Kleinkünster bereichert wird und vor allem bei den Jüngsten für Begeisterung sorgt.

Finanziert wird der Weihnachtsmarkt über Standmieten und eine attraktive Tombola, bei der jedes Los gewinnt. Die Tombola wird mit Sachspenden bestückt, die ebenfalls von in Radeburg tätigen Unternehmen, Selbständigen und auch Privatpersonen stammen.

Veranstalter war bis 2006 der Gewerbestammtisch, 2011 die Stadtverwaltung Radeburg. Von 2007 bis 2010 war der Gewerbeverein Träger der Veranstaltung.