
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Meißen
GPS: 51° 13' N, 13° 44' O
Höhe: 149 m ü. NN
Fläche: 54,00 km²
Einwohner: 7880 (30. Sep. 2006)
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 01468–01471
Vorwahl: 035208
Kfz-Kennzeichen: MEI
Gemeindeschlüssel: 14 2 80 320
Stadtgliederung: 5 offizielle Stadtteile
Bürgermeister: Dieter Jesse (parteilos)
Pflichtangaben i.S.d.P.G. siehe Impressum
Quelle der Angaben: Statistisches Landesamt; Wikipedia
Radeburg ist eine Stadt im Freistaat Sachsen, im Osten des Landkreises Meißen gelegen, circa 12 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Dresden, in der Nähe des Autobahnkreuzes Dresden-Nord (A4 Frankfurt/M. - Görlitz; A13 Dresden - Berlin).
Die Landschaft wird im Süden - zwischen Volkersdorf und der Röder - durch die offene Kleinkuppenlandschaft geprägt, westlich vom Friedewald und nördlich von der Großenhainer Pflege. Östlich schließen mit der Radeburger Heide die Königsbrück-Ruhlander Heiden an.
Die Stadtgemeinde besteht aus der Kernstadt Radeburg und den Ortsteilen Bärnsdorf, Bärwalde, Berbisdorf, Boden, Cunnertswalde, Großdittmannsdorf und Kurort Volkersdorf.
Radeburg wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt, 1288 erstmals als Stadt (oppidum). 1884 erhielt die Stadt mit der Lößnitzgrundbahn nach Radebeul einen Schmalspurbahnanschluss, der heute vor allem eine Touristische Attraktion ist.
Typisch für Radeburg ist das mittelalterliche Gassensystem der Kernstadt. Von besonderer Bedeutung ist der alljährlich stattfindende Radeburger Volkskarneval. Radeburg gilt als Sachsens Karnevalshochburg.
Wirtschaftliche Bedeutung hat in Radeburg neben der Landwirtschaft vor allem die Glas- und Keramikindustrie, Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie Meßelektronik. Seit 1990 entwickelte sich Radeburg auch zu einem Logistikstandort.
Besondere Persönlichkeiten Radeburgs sind der am 10. Januar 1858 hier geborene Berliner Millieu-Maler Heinrich Zille und der vor allem in der Oberlausitz wirkende Maler und Grafiker Hellmuth Muntschick, hier geboren am 11. November 1910. Nach Heinrich Zille sind eine Straße, die Mittelschule und die städtischen Parkanlagen benannt. Das Heimatmuseum zeigt eine Dauerausstellung. Im Stadtpark und an der Zilleschule gibt es je ein Denkmal, am Standort seines Geburtshauses eine Gedenktafel.