Der Ort liegt in einer Flussaue, die von der Röder in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der Fluß trennt hier die offene Kleinkuppenlandschaft im Süden von der Radeburger Heide im Norden, die zu den Königsbrück-Ruhlander Heiden gehört. An deren Südrand zieht sich die Talmulde der Großen Röder mit einer reichlich einen Kilometer langen Niederterrasse hin, ungefähr 150 m über dem Meeresspiegel gelegen. Auf allen Seiten steigt das Gelände an: auf 173 m im Norwesten und im Westen (Seifenbusch), auf 185 m im Osten und 197 m im Südosten (Bergtanne). Von welcher Seite man sich dem Tal auch nähert – es wird erst im letzten Moment sichtbar. Bietet sich vom Seifenbusch her ein besonders schöner Blick auf die lang hingestreckte Terrasse, so ermöglicht der 175 m hohe Burkhardsberg einen Blick in die Tiefe des Tales hinein. Zwei kleine Naturschutzgebiete, das NSG "Waldmoore bei Großdittmannsdorf" und das NSG "Moorwald am Pechfluß bei Medingen" liegen in der Heide in unmittelbarer Nähe des Ortes. Neben den besonderen Reizen des umgebenden Naturraumes (siehe oben) ist die barocke Dorfkirche sehenswert. Sie entstand 1605 anstelle einer früher erbauten gotischen Kapelle. Bis da hin war der Ort nach Radeburg eingepfarrt, gehörte aber dann (bis heute) kirchlich zu Medingen. Von Bedeutung war für Großdittmannsdorf auch die Mahl- und Brettmühle am oberen Ende des alten Waldhufendorfes. Sie arbeitete fast 300 Jahre, noch bis nach dem 2. Weltkrieg. Großdittmannsdorf ist mit Kfz direkt über die Autobahnanschlußstelle Radeburg (A 13) und die Staatsstraße S 177 Radeburg – Radeberg zu erreichen. Buslinien verkehren auf den Linien Dresden - Radeburg und Radeberg - Radeburg über Großdittmannsdorf. Radtouristen erreichen Großdittmannsdorf über die Sächsische Glasstraße und die Elbstädteroute. Die nördlich der Ortslage befindliche Radeburger Heide eignet sich hervorragend für den sanften Tourismus, insbesondere zum Wandern. Ein Hauptwanderweg (roter Querbalken) führt aus dem Elbtal über Moritzburg, Cunnertswalde und Bärnsdorf nach Großdittmannsdorf, und weiter über Ottendorf-Okrilla zum Nordic-Walking-Park in Laußnitz. Das gesellschaftliche Leben im Ort prägen vor allem die Freiwillige Feuerwehr, die Sportvereinigung Grün-Weiß Großdittmannsdorf, der Spielclub „Grün-Unter“ und der Jugendklub.