Stadt mit hohem Freizeitwert

Radeburg versteht sich als Stadt mit einem hohen Freizeitwert. Neben den touristischen Angeboten, die auch immer mehr Naherholungsuchende aus dem Elbtal nutzen, zeichnet sich Radeburg durch ein reges Vereinsleben aus.

Auf der Vereinsseite finden Sie alle Radeburger Vereine.

Sächsische Ehrenamtskarte

Eine attraktive Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement ist die Sächsische Ehrenamtskarte. Sie würdigt in allen sächsischen Regionen das breite Spektrum des bürgerschaftlichen Engagements. Daneben bieten zahlreiche Kooperationspartner den Inhabern der Sächsischen Ehrenamtskarte Vergünstigungen an, zum Beispiel durch freien Eintritt oder Ermäßigung in Schwimmbäder, Schlösser und Museen.

Die aktuelle Ehrenamtskarte gilt vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018.

Die Sächsische Ehrenamtskarte kann jeder Engagierte beantragen, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

- Mindestalter: 16 Jahre
- Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt: Freistaat Sachsen (Stadt Radeburg)
- Engagementdauer vor Antragstellung: mindestens 1 Jahr
- Jugendleiter: Vergabe parallel zur Jugendleitercard

Die Trägerorganisation, für die das ehrenamtliche Engagement erfolgt, bestätigt den Inhalt des Antrages. Trägerorganisation kann sein:

- Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege, örtlicher Träger der Freien Wohlfahrtspflege sowie Kirchgemeinde,
- Stiftung beziehungsweise Verband oder Verein, soweit als gemeinnützig anerkannt,
- Gemeinde und Gemeindeverband.

Vom Ehrenamtlichen oder der Trägerorganisation wird der Antrag bei der Stadt Radeburg gestellt, wenn diese dem Wohnsitz des ehrenamtlich Engagierten entspricht. Die Beurteilung der Nachweisführung sowie Vergabe der Sächsischen Ehrenamtskarte erfolgt nur durch die Stadt Radeburg. Soweit lediglich der Einsatzort jedoch nicht der Wohnort des Engagierten in einer sächsischen Gemeinde liegt, kann die Gemeinde des Einsatzortes Ausnahmen regeln.

Hier finden Sie den Antrag.

Bisherige Ehrenamtskarten sind ungültig!!!

 

 

„Demokratie leben! – Partnerschaft für Demokratie“ Coswig, Diera-Zehren, Moritzburg, Niederau, Radebeul, Radeburg, Weinböhla

Was ist eine lokale „Partnerschaft für Demokratie“?

Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in ganz Deutschland Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse unterstützt, „Partnerschaften für Demokratie“ (vormals Lokale Aktionspläne) als lokale Bündnisse aufzubauen.

Inhaltliche Schwerpunkte im Programm sind: zielgerichtete Zusammenarbeit vor Ort von relevanten Akteuren für Aktivitäten gegen Gewalt, Menschenfeindlichkeit und Extremismus; Unterstützung eines demokratischen Gemeinwesens und nachhaltige Entwicklung lokaler und regionaler Bündnisse in den Themenfelder ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz.

Die Stadt Coswig und die Kommunen Diera-Zehren, Moritzburg, Niederau, Radebeul, Radeburg und Weinböhla erhalten von 2015 bis 2019 Fördergelder vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Leitziel unserer Partnerschaft für Demokratie)

 Vielfalt akzeptieren

                Vielfalt leben,

                               Vielfalt gemeinsam genießen.

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die Vielfalt als Bereicherung sieht. Gegenseitige Akzeptanz muss stetig gefördert werden, damit sich unterschiedliche Lebensentwürfe offen, neugierig und respektvoll gegenüberstehen können. Menschenverachtende Einstellungen, antidemokratisches Verhalten und Diskriminierung lehnen wir ab.

Gemeinsam wird vielfältiges Engagement ermöglicht. Dabei vertrauen wir auf die aktive Mitwirkung sowie auf die Ideen und Kreativität der Menschen in unserer Region

In der Partnerschaft für Demokratie wirken regionale Akteure zusammen, um Toleranz gegenüber Menschen, die als „anders“ erlebt werden aufzubauen. Dies geschieht durch die Anregung und die Unterstützung sozialer und generationsübergreifender Projekte.

Es ist unser Anliegen Positives aus der Region bekannt zu machen. Diese Ansätze werden durch die Fach- und Koordinierungsstelle mitgetragen und begleitet.

Zur Stärkung der Beteiligung von jungen Menschen an der „Partnerschaft für Demokratie“ wird darüber hinaus ein Jugendforum eingerichtet, welches von den Jugendlichen selbst organisiert und geleitet werden soll. Zur Umsetzung eigener Maßnahmen werden dem Jugendforum gesondert Fördermittel bereitgestellt.

Darüber hinaus wurde ein Begleitausschuss gebildet, der regelmäßig durch Abstimmung über die eingereichten Projektvorschläge und die Vergabe der Fördermittel entscheidet. Die Arbeit des Begleitausschusses wird von der Koordinierungs- und Fachstelle begleitet.

Koordinierungs- und Fachstelle

Zur Umsetzung der Partnerschaft wird eine Koordinierungs- und Fachstelle bei der JuCo Soziale Arbeit gGmbH eingerichtet. Sie ist der erste Ansprechpartner für die Umsetzung der lokalen Partnerschaft für Demokratie und begleitet die Arbeit des Begleitausschusses.

Zu den zentralen Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle gehören:

  - die Beratung der Einzelprojektträger
  - die Koordinierung der Projekte zur Umsetzung des lokalen Strategie
  - die Öffentlichkeitsarbeit zum Bundesprogramm „Demokratie leben!“
  - die Koordinierung der Termine und Moderation der Begleitausschuss-Sitzungen
  - die Steuerung der jährlichen Fortschreibung in Zusammenarbeit mit dem Begleitausschuss in Form von „Demokratiekonferenzen“
  - die Gewährleistung der Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms

Ansprechpartner:

JuCo Soziale Arbeit gGmbH
Koordinierungs- und Fachstelle
Mandy Thielemann & Tim Raschner
Dresdner Str. 30
01640 Coswig

Tel.: 03523 / 701865
E-Mail: lap(at)juco-coswig.de

Begleitausschuss

Der Begleitausschuss besteht aus 10 Mitgliedern. In regelmäßigen Sitzungen entscheidet der Begleitausschuss im Abstimmungsverfahren über die eingereichten Einzelprojekte zur Umsetzung der Zielstellungen der Partnerschaft für Demokratie.
Darüber wirkt der der Begleitausschuss in Zusammenarbeit mit der Koordinierungs- und Fachstelle aktiv an der strategischen Steuerung und inhaltlichen Arbeit zu den Themenschwerpunkten mit.  

Zusammensetzung des Begleitausschusses:
Herr Stefan Sári,Stadtverwaltung Coswig
Frau Jutta Kochta, Stadtverwaltung Moritzburg
Frau Ute Taggeselle, Stadtverwaltung Radeburg
Herr Elmar Günther, Stadtverwaltung Radebeul
Frau Petra Seipolt, Kreisjugendring Meißen e.V.
Herr Hildebrandt, Sportförderverein Moritzbug e.V.
Herr Marco Kunze, Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal e. V.
Herr Faisal Ghazi, Buntes Radebeul e.V.
Herr Paul Sperling, Boxsportvereins Radeburg e.V.
Herr Johann Dulig, Gemeinde Moritzburg

Antragstellung

Für die Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ hat der Begleitausschuss in seiner konstituierenden Sitzung am 04. März 2015 Kriterien festgelegt, die für künftige Projekte relevant sind.

Diese sind:
  - Die maximale Fördersumme für Projekte beträgt in der Regel 3.000 €;
  - Für Kleinprojekte wird die maximale Förderhöhe auf 1000€ festgesetzt. Diese Projekte werden zeitnah über die Koordinierungs- und Fachstelle bearbeitet. Projektanträge über 1001€ werden vom Begleitausschuss entschieden;
  - Bei beantragter Förderung über 3.000 € ist vorab eine Projektskizze (max. 2 DIN A4 Seiten incl. eines Finanz-und Kostenplans) einzureichen. Außerdem ist diesbezüglich ein Gespräch mit der Koordinierungs- und Fachstelle zu führen;
  - Projekte müssen von mindestens zwei Partnern durchgeführt, werden, um den Aspekt der Vernetzung Rechnung zu tragen. Kommunale Einrichtungen können Kooperationspartner sein;
  - 75 % der Teilnehmer_innen müssen den Wohnsitz im Fördergebiet Coswig, Diera-Zehren, Moritzburg, Niederau, Radebeul, Radeburg, Weinböhla haben.
  - Die Projekte müssen ein zusätzliches Angebot sein;
  - Grundsätzlich wird ein Projekt nur einmal gefördert, über Ausnahmen entscheidet der Begleitausschuss;
  - Beachtung sollte das Kriterium „Nachhaltigkeit“ finden: z.B. Mit welchem Ergebnis wirkt das Projekt in die Zukunft?, Wie kann der Verein zukünftig das Projekt finanzieren?
  - Die Projekte orientieren sich an der Leitlinie der „Demokratie leben! - Partnerschaften für Demokratie“ und des Programms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“;
  - Bei allen Projekten ist ein Eigenanteil von mindestens 10 % der Gesamtkosten zu leisten.  

Mit den Fördermitteln können innovative Projekte vor Ort umgesetzt werden, die zur Erreichung unseres formulierten Leitzieles beitragen.  

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Antragsteller grundsätzlich nichtstaatliche Organisationen/Träger/Vereine sind.  

Die Anträge für Projekte sind per Postweg als Antrag mit Originalunterschrift(en) bei der JuCo Soziale Arbeit gGmbH Koordinierungs- und Fachstelle einzureichen und per E-Mail an lap@juco-coswig.de zu senden.  

Der Begleitausschuss entscheidet zum nächsten Sitzungstermin im Abstimmungsverfahren über die vorliegenden Projektanträge. Aus bearbeitungstechnischen Gründen müssen die Projektanträge spätestens zwei Wochen vor der nächsten Begleitausschusssitzung bei der Koordinierungs- und Fachstelle vorliegen.  

Die genauen Ausschreibungen mit allen Bewertungskriterien können den jeweiligen Förderhinweisen entnommen werden. Die entsprechenden Antragsformulare und weitere Hinweise zur Antragstellung können im Downloadbereich der Homepage abgerufen werden.  

Link: aktionsplan-comora.de/downloads  

Die Kommunen Coswig, Moritzburg, Radebeul und Radeburg und das Landesprogramm “Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz” fördern die lokale Partnerschaft für Demokratie ergänzend.

Rathaus

Heinrich-Zille-Str. 6
01471 Radeburg
Tel. 035208 961-0
Fax 035208 961-25

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Di:09.00 - 12.00 Uhr
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